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Wirbelsegmente
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Das Querschnittssyndrom ist eine komplexe neurologische Symptomatik bei Querschnittsläsion des Rückenmarks (RM). Bei halbseitiger Schädigung als BROWN SEGUARD Syndrom, bei totaler mit Symptomen des spinalen Schocks, der Querschnittlähmung mit speziellen, von der Läsionshöhe abhängigen – und auch tiefere RM-Abschnitte betreffenden – Ausfällen, z.B. als hohes zervikales Querschnittssyndrom mit Tetraplegie und Phrenikus-Atemmuskellähmung, als unteres zervikales Querschnittssyndrom mit Ausfällen von Plexus brachialis, Interkostalmuskeln sowie Centrum ciliospinale (HORNER Komplex) und Paraplegie, als oberes thorakales Querschnittssyndrom mit Paraplegie und Interkostalmuskelausfällen, als mittleres thorakales Querschnittsyndrom mit Ausfall unterer Interkostalmuskeln und oberer Bauchmuskelanteile, als unteres thorakales Querschnittssyndrom (unterhalb Th 6) mit Ausfall infraumbilikaler Bauchmuskelanteile und des – vom Splanchnikus major und minor versorgten – oberen Intestinaltraktes, als lumbales und sakrales Querschnittssyndrom mit den Symptomen des Epikonus-, Konus- bzw. Kauda-Syndroms.
Nach der Segmentlehre lassen sich sowohl die Höhe der Schädigung, als auch die zu erwartenden Symptome annähernd ermitteln. Erst eingehende Untersuchungen und Beobachtungen lassen jedoch das tatsächliche Ausmass erkennen, da jeder Mensch persönliche Unterschiede aufweist. Letzte Neuerung: 7. Februar 2007 |
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